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Englisch

Unsere Kinder aus der Tagesbetreuung haben die Gelegenheit zum englischen Spracherwerb von Anfang an. Hierzu gibt es im Kita Alltag immer wieder Lieder und Geschichten, die die englische Sprache aufgreifen. Aber es gibt auch den Mittwochnachmittag mit Jana. Hier finden sich unsere Kinder während der Betreuungszeit zusammen, um mit Jana der englischen Sprache im Englischzimmer mit Liedern, Gedichten und Spielen näher zu kommen.

 

Hier ist der Raum, in dem nur Englisch gesprochen wird und das von Jana.

 

Natürlich fragt Ihr Euch, was das bringt und soll. Eigentlich war unsere Intension, dies ganz genau zu erklären, das findet ihr aber auch auf der Seite: Helen Doron English

 

Wir sind aber nicht nur für unsere Tageskinder die Englisch- Schule, die

Lernen mit Spaß und Freude, vielfältigen Methoden und Medien und einer mehr als versierten Englisch- Lehrerin verbindet, sondern bieten dies auch von Montag- bis Donnerstagnachmittag für externe Kinder an. Unsere externen Kinder kommen zu uns mit ihren Eltern im Kleinkindalter und sind meist noch als Teenager bei uns.

 

Ich kann Euch nur einladen uns auch so kennenzulernen und über:
  1. Helen Doron English

eine Probestunde mit Jana zu vereinbaren. Natürlich könnt Ihr auch über unsere Kontaktseite Jana eine Nachricht schicken.

 
Fremdsprachen im Kindergarten lernen

Fremdsprachen lernen Kinder intuitiv und spielerisch. Daher halten Englisch und Französisch in immer mehr Kindergärten Einzug.

 

„Es ist immer wieder frappierend, wie viel die Kinder schon nach kurzer Zeit verstehen“, sagt Prof. Norbert Huppertz, der im Rahmen des Programms „Bilinguale Bildung - Französisch im Kindergarten“ 40 deutsche Kitas entlang des Oberrheins bei der Einführung des Fremdsprachenangebots wissenschaftlich begleitet hat. Das kann auch Marie-Josèphe Robert vom Deutsch-französischen Kindergarten Bierlehof in Neuenburg bestätigen: „Die meisten Kinder können den Tagesablauf im Kindergarten schon nach wenigen Wochen in der neuen Sprache bewältigen“, sagt die Erzieherin, die mit den Kindern in ihrer Gruppe ausschließlich Französisch spricht. Das Gleiche machen ihre zwei französischen Kolleginnen in den beiden anderen  Kita-Gruppen. Auch sie sprechen mit den Kindern nur in ihrer Muttersprache, die deutsche Kollegin unterhält sich mit ihnen dagegen grundsätzlich auf Deutsch. „Eine Person - eine Sprache“ lautet das  Prinzip, bei dem schon Dreijährige täglich in die neue Sprache eintauchen. Besonders gut funktioniert dieses „Immersion“ genannte Sprachbad, weil der Erwerb der Fremdsprache spielerisch und systematisch erfolgt. So lernen die Kleinen Redewendungen wie „Guten Morgen“, „Zieh dir die Jacke an“, „Putzt euch die Zähne“ oder „Ruhe bitte!“ allein dadurch, dass sie jeden Tag in den entsprechenden Situationen wie selbstverständlich wiederholt  - und nach kurzer Zeit verstanden werden. „Länger dauert es, bis die Kinder anfangen, selbst  Französisch zu sprechen“, sagt Elisabeth Marcisieux, die den bilingualen Kindergarten Bierlehof leitet.  Frühestens mit vier, fünf Jahren beginnen sie, sich in der Zweitsprache zu verständigen - wobei sich das Gesagte meist auf kurze Äußerungen beschränkt.

 

Es gibt immer mehr zweisprachige Kindergärten

Dass der frühe Erwerb einer Fremdsprache ungeahnte Chancen birgt, haben  Pädagogen, Bildungspolitiker und Wirtschaftsexperten schon vor Längerem erkannt. Um dem Ziel des dreisprachigen Schulabgängers näher zu kommen, lernen  die Kinder in den Grundschulen aller 16 Bundesländer seit 2003 Englisch oder Französisch - meistens ab der 3. Klasse, in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg bereits ab Klasse 1. Weniger verbreitet ist das Fremdsprachenlernen im Kindergarten. Aber die Kitas holen auf: So besuchen im Saarland mittlerweile 25 Prozent aller Kinder einen zweisprachigen Kindergarten, und in Hamburg haben Eltern die Möglichkeit, ihr Kind in einer der zwölf bilingualen Kitas anzumelden. Zwar wird nicht in allen Kindergärten mit Fremdsprachenangebot lupenrein und ganztägig zweisprachig gearbeitet, dafür gibt es dann aber zeitlich begrenzte Angebote, um die Kinder schon früh und möglichst sanft mit einer anderen Sprache und Kultur in Kontakt zu bringen. „Entscheidend ist, dass wir das Potenzial der Kinder nutzen, die im Vorschulalter über eine sehr hohe natürliche Motivation zum Erlernen einer Fremdsprache verfügen“, sagt Prof. Norbert Huppertz. Die einmalige Phase, in der sich Kinder bis zum sechsten Lebensjahr ungehemmt, spielerisch und allein durch Imitieren eine Fremdsprache mühelos aneignen könnten, dürfe man nicht ungenutzt verstreichen lassen, beteuert der Erziehungswissenschaftler - und verweist darauf, dass Millionen Kinder weltweit ganz selbstverständlich zweisprachig aufwachsen. Prinzip "eine Person - eine Sprache" wichtig Bedenken von Eltern, ihre Kinder könnten mit dem Erlernen einer weiteren Sprache überfordert sein, zerstreuen Fachleute wie der Kieler Sprachwissenschaftler Henning Wode mit dem Hinweis darauf, dass sich das Aneignen einer Fremdsprache sogar positiv auf den Erwerb der Muttersprache auswirke. Werde das Prinzip „eine Person - eine Sprache“ eingehalten bzw. die Zweitsprache nur zu festgelegten Zeiten oder in einem eigens dafür reservierten Raum gesprochen, komme es keineswegs zu dem von vielen Eltern befürchteten Sprachchaos. Das ist auch die Erfahrung von Caroline Santener, die den Kindern im Bierlehof seit sechs Jahren die französische Sprache nahebringt: „Natürlich kommt es vor, dass ein Kind auf die Frage, ob es schon gegessen habe, antwortet: ,Ich habe schon mangé.‘“ Das aber sei am Anfang ganz normal und zeige, dass sich das Kind aktiv mit der neuen Sprache auseinandersetze.

 

Mehrsprachig in KiTa und Kindergarten

17 Kleinkinder sitzen auf dem runden Teppichboden im Gruppenraum. Ihre englischsprachige Erzieherin singt: „The wheels of the bus go round and round.“ Die Kleinen ahmen mit ihren kurzen Ärmchen die Kreisbewegung nach und singen – mehr oder weniger lauthals – fröhlich mit. Momente wie dieser sind in bilingualen Krippen und Kindergärten Alltag. Immer mehr Eltern setzen auf zweisprachige Erziehung in sehr jungen Jahren.

 

Kinder, die zweisprachig aufwachsen, können oft erst später als ihre Altersgenossen flüssig sprechen: So lautet eine weit verbreitete Meinung. Es mag etwas dran sein an dieser These. Aber es häufen sich die Aussagen, die diese Meinung widerlegen oder zumindest relativieren.

 

So schreibt etwa das Goethe-Institut: „Kinder, die in jungen Jahren mehrsprachig aufwachsen, sind geistig flexibler und leistungsfähiger in ihrer Wahrnehmung. Bis zum dritten Lebensjahr werden bei Kindern die verschiedenen Sprachen in nur einer Hirnregion abgespeichert. Ihr Gehirn arbeitet somit besonders effektiv. Beruhend auf dem Prinzip der Nachahmung lernen Kinder mehrere Sprachen genauso gut und sicher wie nur eine Einzige.“ Forscher sprechen vom „doppelten Erstsprachenerwerb.“

 

Ganz gleich, wie lange Kinder brauchen, bis sie fließend sprechen können – es ist zweifelsohne eine wertvolle Fähigkeit, mehrere Sprachen zu beherrschen. Diese Chance wollen offenbar immer mehr Eltern ihren Kindern bieten. Mehrsprachige Kinderkrippen und Kindergärten verzeichnen im gesamten Bundesgebiet einen starken Zulauf.

 

Quelle: besser bilden